SV Faßmannsreuth – ASGV Döhlau II 0:3 (0:2)

Schiedsrichter: Rudolf Kasper. – Zuschauer: 62. – Tore: 11. Min. Dupper 0:1, 24. Min. Skale 0:2, 56. Min. Kremer 0:3. – Die letzte Heimspielniederlage der ersten Mannschaft der SpVgg Faßmannsreuth lag fast zwei Jahre zurück. Der damalige Gegner: ASGV Döhlau II. Die Heimelf wollte diese eindrucksvolle Serie unbedingt fortsetzen. Doch die Gäste nutzten kleine Fehler gnadenlos aus. So geriet Faßmannsreuth nach einem Ballverlust im Mittelfeld in Rückstand. Der Schuss aus über 35 Metern senkte sich für den weit vor seinem Kasten stehenden SVF-Torwart in die Maschen. Auch der zweite Treffer fiel aus der Distanz. Die gastgebende Mannschaft steckte jedoch nicht auf. Die kompakt stehende Döhlauer Defensive machte es den bemühten Spielern der SVF aber nicht leicht. Die sich dennoch ergebenden Chancen wurden allerdings teils leichtfertig vergeben. Und so gewann am Ende die effizientere Mannschaft.

SV Faßmannsreuth II – FSV Unterkotzau 3:3 (3:0)

Schiedsrichter: Gerhard Schumann (FC Wüstenselbitz). – Zuschauer: 20. – Tore: 2. Min. Benkert 1:0, 20. Min. Puschert 2:0, 34. Min. Puschert 3:0 (Foulelfmeter), 49. Min. Cornel 3:1, 75. Min. Cornel 3:2, 89. Min. Bryan 3:3. – Im Gegensatz zu den Gästen, die wiederholt zu überhastet bzw. unkonzentriert abschlossen oder am bestens aufgelegten Schlussmann Peter Müller scheiterten, präsentierte sich Faßmannsreuth in der ersten Halbzeit hocheffizient. Auch nach Wiederanpfiff stemmte man sich mit aller Macht gegen die Angriffsbemühungen der Mannschaft aus Unterkotzau, konnte den Anschluss in der 49. Minute aber nicht vermeiden. Ein Heber von Akcer hätte womöglich für die Entscheidung gesorgt, doch die Latte verhinderte den vierten Faßmannsreuther Treffer. Unterkotzau mühte sich und wurde in der 75. Minute belohnt. Die Heimelf, deren Kräfte nun sichtlich aufgebraucht waren, sehnte den Abpfiff herbei, doch vorher konnten die Gäste nochmals zuschlagen. Mit der Punkteteilung dürften letztendlich beide Teams zufrieden sein.

Neuzugänge

Wir freuen uns, für die Saison 2016/2017 folgenden Neuzugänge herzlich willkommen zu heißen:

  • Marco Lottes (JFG Hochfranken)
  • Johannes Schnabel (SG Regnitzlosau)
  • Martin Richter (ASV Rehau)
  • Alex Fichter (SV Selb 13)
  • Ricardo Rauh (BSC Tauperlitz)

SV Faßmannsreuth – 1. FC Martinsreuth II 6:3 (1:2)

Schiedsrichter: Ilhan Kircioglu (ATS Selbitz). – Zuschauer: 160. – Tore: 23. Min. Voigt 0:1, 25. Min. Ullmann 1:1, 39. Min. Ballaro 1:2, 47./70./72. Min. Gündüz 2:2/3:2/4:2, 76. Min. Barthold 4:3, 80. Min. Gündüz 5:3, 84. Min. Ullmann 6:3 – Im Spiel gegen den Tabellenvorletzten hätte Faßmannsreuth ein Unentschieden zur Meisterschaft gereicht – ganz unabhängig vom Spielergebnis des FC Rehau, dem Konkurrenten um Platz Eins. Doch trotz dieser relativ komfortablen Ausgangslage agierten die Gastgeber ungewohnt nervös. Viele unnötige Ballverluste und Stellungsfehler prägten das Spiel der Heimelf. Martinsreuth nutzte diese Unsicherheiten eiskalt aus und ging verdient in Führung. Der postwendende Ausgleich änderte an der fahrigen Spielweise der Gastgeber nichts. So musste man nach einem abgefälschten Schuss noch vor der Pause den erneuten Rückstand verkraften. Obwohl Faßmannsreuth auch nach Wiederanpfiff nicht zum gewohnt souveränen Spiel fand, konnte man fortan eine deutliche Verbesserung beobachten. Gündüz rückte nun mehr ins Zentrum und brachte seine Farben durch einen lupenreinen Hattrick auf die Siegerstraße. Die Gäste schafften zwar noch den Anschluss, doch aufgrund der nachlassenden Kräfte der Martinsreuther Mannschaft stand einer ausgelassenen Meisterschaftsfeier nichts mehr im Weg.

SV Faßmannsreuth II – SGV Pilgramsreuth 4:2 (0:1)

Schiedsrichter: Sebastian Fischer (FC Zell). – Zuschauer: 75. – Tore: 9. Min. Acikbas 0:1, 46. Min. Gündüz 1:1, 59. Min. Danc 2:1, 68. Min. Tadic 2:2, 78. Min. Ulbig 3:2, 84. Min. Albrecht 4:2. – Gelb-Rot: 81. Min. Koc (SGV). – Rot: 92. Min. Tatar (SGV). – Nachdem Pilgramsreuth erst vier Tage zuvor den Gastgeber vom zweiten Platz verdrängte, brannte Faßmannsreuth darauf, den Relegationsplatz zurückzuerobern. In der Anfangsphase hatten jedoch die ballsicheren Gäste mehr vom Spiel. Bereits nach neun Minuten musste der in dieser Situation unglücklich agierende Faßmannsreuther Schlussmann nach einem harmlosen Freistoß hinter sich greifen. Die Heimelf ließ sich davon nicht beirren. Im Gegenteil: Man nahm das Heft in die Hand und versuchte, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Dessen ungeachtet musste man immer auf der Hut sein. Unmittelbar nach Wiederanpfiff brachte eine schnelle Kombination von Danc und den eingewechselten Albrecht und Gündüz, die für frischen Wind sorgten, den umjubelten Ausgleich. Ein Unentschieden reichte den Gastgebern allerdings nicht. So drängte man vehement auf die Führung, welche letztendlich ein direkter Freistoß von Danc brachte. Keine zehn Minuten später nutzte Pilgramsreuth einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld zum 2:2 aus. Die SVF stecke ihrerseits nicht auf und zeigte großen Siegeswillen. Fast folgerichtig fielen Treffer Nummer 3 und 4. Entscheidungen des Schiedsrichters, die allerdings keinen Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatten, erhitzten in der Schlussphase die Gemüter einiger Gäste, so dass diese am Ende noch zwei Platzverweise hinnehmen mussten.

SV Faßmannsreuth – ESV Hof 4:0 (2:0)

Schiedsrichter: Rolf Gossrau (TSG Schlegelhof). – Zuschauer: 90. – Tore: 20. Min. Ullmann 1:0, 26. Min. Ullmann 2:0, 75. Min. Gündüz 3:0, 88. Min. Albrecht 4:0. – Der Tabellenführer diktierte das Geschehen und ging verdient in Führung. Obwohl man den Gegner beherrschte und nur Minuten nach dem 1:0 den Vorsprung ausbaute, ließ die Entscheidung lange auf sich warten. Der ESV wehrte sich gegen die drohende Niederlage, brachte die gut stehende Faßmannsreuther Hintermannschaft jedoch zu selten in Bedrängnis. Die Heimelf zeigte einige schöne Ballstafetten, wofür sie in der 75. Minute mit dem erlösenden dritten Treffer belohnt wurde.

SV Faßmannsreuth II – ASV Stockenroth II 2:3 (2:1)

Schiedsrichter: Ulrich Thümling (SV 05 Froschbachtal) . – Zuschauer: 60. – Tore: 20. Min. Schlegel 0:1, 26. Min. Akcer 1:1, 43. Min. Akcer 2:1, 56. Min. Wirth 2:2 (Foulelfmeter), 63. Min. Cakin 2:3. – Die Begegnung des Tabellenzweiten gegen den Vierten brachte das erwartet knappe Spiel. Die Heimelf fand gut ins Spiel, musste nach 20. Minuten aber den Rückstand hinnehmen. Der Faßmannsreuther Schlussmann versuchte den Stellungsfehler eines Mitspielers noch auszubügeln, kam jedoch zu spät. Davon unbeeindruckt erzielte Akcer nur wenige Minuten danach den Ausgleich. Mit zunehmender Spieldauer drückte Faßmannsreuth auf die Führung. Konnte ein Ball, der dem Stockenrother Torhüter unglücklich durch die Handschuhe rutschte, noch von der Linie gekratzt werden, waren die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff erneut gegen Akcer machtlos. Doch innerhalb von sieben Minuten drehte Stockenroth die Partie abermals. Von nun an spielte sich das Geschehen hauptsächlich in der Hälfte der Gäste, deren schwindende Kräfte zahlreiche Wechsel nach sich zogen, ab. Allerdings fehlte dem Faßmannsreuther Spiel die letzte Präzision. Bei einer hervorragenden Rettungstat verletzte sich zudem der erst nach Wiederanpfiff eingewechselte Torhüter Patrick Döbereiner. Nach der nötigen Spielunterbrechung versuchten die Gastgeber noch einmal alles nach vorne zu werfen. Zählbares kam in diesen verbleibenden vier Minuten aber nicht mehr heraus.

SV Faßmannsreuth II – TSV Köditz II 6:1 (2:0)

Schiedsrichter: Erich Frank. – Zuschauer: 28. – Tore: 12. Min. Ulbig 1:0, 44. Min. Benkert 2:0, 52. Min. Limmert 2:1, 58. Min. Seifert 3:1, 68. Min. Ulbig 4:1, 86. Min. Puschert 5:1, 88. Min. 6:1 Köppel. – Die Gastgeber zeigten einige sehenswerte Spielzüge. In der Abwehr präsentierte man sich allerdings alles andere als sattelfest. Diverse Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung ermöglichten mehrmals den Diagonalpass in den Rücken der Faßmannsreuther Abwehr. Köditz scheiterte jedoch wiederholt am hervorragend mitspielenden Schlussmann Krieglstein oder am eigenen Unvermögen. Faßmannreuth hingegen nutzte zumindest zwei der sich ergebenden Chancen, um mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Trotzdem hätte sich die SVF zu diesem Zeitpunkt über einen Rückstand wohl nicht beschweren dürfen. Obwohl die Gäste kurz nach der Pause den Anschlusstreffer erzielen konnten, stand die Heimmannschaft in der Folgezeit besser. Im Gegensatz zu den Gastgebern kam Köditz nun zu deutlich weniger Chancen. Faßmannsreuth erspielte sich fortan ein deutliches Übergewicht und schraubte das Ergebnis auf 6:1.

SV Faßmannsreuth – SpVgg Wurlitz 4:1 (1:1)

Schiedsrichter: Günter Mielsch. – Zuschauer: 70. – Tore: 2. Min. Rossmeisl 1:0, 35. Min. Windt 1:1, 52. Min. Danc 2:1, 70. Min. Sarikaya 3:1, 83. Min. Danc 4:1. – Anders als es die Tabellensituation vermuten ließ, war es lange Zeit keine klare Angelegenheit. Zwar legte Faßmannsreuth einen Blitzstart hin, fand in der ersten Hälfte aber nie zum gewohnten Spiel. Aufgrund von zahlreichen ungenauen Aktionen kam kein Spielfluss zustande. Der große Kampfgeist des Tabellenletzten machte es den Gastgebern zusätzlich schwer. Auch wenn der Ausgleich in der 35. Minute sehr zweifelhaft war (der Ball hatte die Torlinie wohl nicht überschritten), war dieser nicht unverdient. Im zweiten Abschnitt ließen die Kräfte der Gäste aber zunehmend nach. Der Tabellenführer bemühte sich nun mehr um einen konstruktiven Spielaufbau. Zwei direkt verwandelte Freistöße brachte die SVF auf die Siegesstraße.

SV Faßmannsreuth II – SpVgg Wurlitz II 8:0 (4:0)

Schiedsrichter: Kadir Konak. – Zuschauer: 25. – Tore: 1./29./36./71./86./88. Min. Akcer 1:0/2:0/3:0/5:0/7:0/8:0, 41./73. Min. Tsvetkov 4:0/6:0. – Faßmannsreuth bestimmte die faire Partie über die komplette Spielzeit. Akcer stand wiederholt richtig und erzielte sechs Treffer. Die Gäste, die aufgrund von Personalnöten die zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten mussten, kämpften tapfer, hatten der klaren spielerischen Überlegenheit der Gastgeber darüber hinaus aber nichts entgegenzusetzen. Die einzige Wurlitzer Möglichkeit – ein schön getretener Freistoß – wurde von Aushilfstorwart Egler ebenso sehenswert über die Latte gelenkt. Ansonsten gab es nur eine Richtung: Die Heimmannschaft kombinierte sich ein ums andere Mal vor das Wurlitzer Gehäuse. Einziges Manko war die mangelnde Chancenverwertung.